Show simple item record

dc.contributor.authorWaczkat, Andreas
dc.date.accessioned2007-12-11T12:56:13Z
dc.date.available2007-12-11T12:56:13Z
dc.date.issued2007-01-17T15:03:26Z
dc.identifier.urihttp://hdl.handle.net/10062/4896
dc.description.abstractDas 1745 gegründete Collegium Carolinum zu Braunschweig, die jetzige Technische Universität, ist eine der ältesten technisch-naturwissenschaftlichen Universität im deutschsprachigen Raum. Die Anregung zur Gründung durch Fürst Karl I. von Braunschweig-Wolfenbüttel-Bevern (1713/1735–1780), dem das Collegium seinen Namen verdankt, ging auf dessen Hofprediger Johann Friedrich Wilhelm Jerusalem (1709–1789) zurück. Dem Collegium Carolinum fehlte es an einer humanistischen Tradition, denn keine der vier klassischen Disziplinen der universitas wurde gelehrt. Dies änderte sich erst 1821, als Friedrich Konrad Griepenkerl (1782–1849) auf eine außerordentliche Professur für Philosophie und schöne Wissenschaften an das Carolinum berufen wurde. Griepenkerl hatte seit 1805 an der Göttinger Universität Theologie studiert und dabei auch Vorlesungen bei Johann Nikolaus Forkel (1749–1818) gehört, der Griepenkerl für die Musik Johann Sebastian Bachs begeisterte. Für Griepenkerls späteres musikwissenschaftliches und musikpraktisches Wirken bot das Collegium Carolinum jedoch kaum angemessenen Raum. Annähernd zeitgleich mit seiner Berufung auf eine ordentliche Professur 1825 gründete Griepenkerl einen privaten Musizierzirkel, der sich auf die kirchenmusikalischen Werke Bachs konzentrierte. In diesem Kreis kam es zur ersten Aufführung von Bachs h-moll-Messe im 19. Jahrhundert, möglicherweise sogar noch vor Felix Mendelssohn Bartholdys epochemachender Aufführung der Matthäus-Passion.et
dc.language.isodeet
dc.titleFriedrich Konrad Griepenkerl (1782–1849)- Professor am Braunschweiger Collegium Carolinum und erster Direktor der Braunschweiger Singakademieet
dc.typeOtheret


Files in this item

Thumbnail

This item appears in the following Collection(s)

Show simple item record