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dc.contributor.authorKügelgen, Wilhelm
dc.date.accessioned2017-12-06T09:42:46Z
dc.date.available2017-12-06T09:42:46Z
dc.date.issued1829-01-15
dc.identifier.urihttp://hdl.handle.net/10062/58674
dc.descriptionL 336v rida 18 Karl Morgensterni käegaet
dc.description.abstractSr Hochwhlgbrn Dem Herrn Staatsrath von Morgenstern in Dorpat. Hochzuverehrender Herr Staatsrath! In einer Sache die mir von groβer Wichtigkeit ist, wage ich es Sie geradezu um einen freundlichen Rath zubitten. Ich habe nämlich unter der Hand erfahren, daβ man gesonnen ist den Herrn Professor Senff, in so fern seinem Alter der Dienst zu beschwerlich wird, in Ruhestand zu versetzen u. statt Seiner einen andern Maler nach Dorpat zu ziehen; u. da ich nun überzeugt bin, daβ bei einer neuen Besetzung der Stelle, Ihr Gutachten, als das Urtheil eines anerkannt sachkundigen Mannes entscheidend, als doch von groβem Einfluβe sein wird, so bitte ich Sie Herr Staatsrath, mich in einem solchen Falle zu berücksichtigen da ich sehr wünsche mich mit meiner Familie in Dorpat zu fixieren – und mir gefälligst anzuzeigen, welche Mittel u. Wege ich zu diesem Zwecke einzuschlagen habe. Ich bin fast überzeugt: ein so treuer Freund meines seligen Vaters, wird mir bei meinem Wunsche, nach Kräften förderlich sein, u. ich bitte Sie mir nur mit ein Paar Worten zu sagen: ob ich überhaupt eine solche Hoffnung hegen darf, und in wiefern ich selbst zu meinem Zwecke thätig sein kann. Ihrer Frau Gemahlinn u. Fräulein Hedwig bitte ich mich zu empfehlen und ihnen zu sagen, daβ ich Fräulein Louise, von Petersburg hierher zu begleiten die Ehre gehabt u. sie ohne allen Unfall, bequem und wohlbehalten nach Hause gebracht habe. – Und nun noch enimal – ich weiβ, daβ ich zu Realisirung meines Wunsches keine bessere Protektion haben kann, als Ihre Empfehlung Herr Staatsrath, u. habe mich deshalb vertrauensvoll gerade an Sie gewendet. Sie haben zwar noch keine Arbeiten von mir gesehen; indessen ich denke, was das anbelangt, so giebt mein Nahme schon mittler- weile Bürgschaft genug, wenigstens keine Talentlosigkeit zu erwarten. Meine Mutter empfielt sich gehorsamst, und ich unterzeichne mich mit vollkommener Hochachtung Herr Staatsrath Ihr ergebenster Diener WilhelmvKügelgen Poll d. 15tn Jan. 1829. Adress. Ueber Jewe u. Hohen Kreutz. beantw. d. 9tn Febr. (abg. d. 13tn.) Sr Hochwohlgebor. dem Herrn Staatsrath u. Ritter v. Morgenstern. Dorpat.et
dc.language.isodeuet
dc.titleKiri Karl Morgensternileet
dc.typeManuscriptet


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